Hämorrhoiden
Das Hämorrhoidalleiden wird in vier Stadien unterteilt und geht, abhängig vom Schweregrad, mit unterschiedlichen Beschwerden einher (juckende Entzündungen, Ekzeme am After, vermehrter Stuhldrang, Entleerungsstörungen, Blutungen/Blut im Stuhl, Schmerzen).
Behandlung
Das Hämorrhoidalleiden ist weit verbreitet, wobei es keine gesicherten Daten zu dessen Häufigkeit gibt, da viele Patienten das Leiden aufgrund von Schamgefühlen nicht beim Arzt thematisieren möchten. Als Arzt ist es mir sehr wichtig, meinen Patienten zu vermitteln, dass Hämorrhoiden ein medizinisches Problem sind wie jedes andere auch und, dass es insbesondere zu Beginn sanfte und zugleich sehr effektive Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Im ersten Stadium lässt sich die Erkrankung mit speziellen Salben, sorgfältigen Hygienemaßnahmen und bestimmten Lebensstilmodifikationen (Änderung der Ernährungsgewohnheiten, vermehrte Flüssigkeitszufuhr) meistens gut eindämmen. Ist das Leiden weiter fortgeschritten (Grad 2) erfolgt im Regelfall eine Behandlung in der Ordination, bei welcher die Verknotungen durch eine Verödung der defekten Blutgefäße und Krampfadern unter örtlicher Betäubung entfernt werden. Bei einem Hämorrhoidalleiden dritten und vierten Grades ist eine chirurgische Behandlung (Hämorrhoidalarterienligatur (HAL), Gummibandligatur (HALG), Operation nach Parks oder Milligan-Morgan, Stapler-Hämorrhoidopexie nach Longo) notwendig.
In der Ordination informiere ich Sie ausführlich zu den einzelnen Behandlungsmöglichkeiten und bin bei Fragen zu Hämorrhoiden und anderen Erkrankungen im Bereich des Enddarms gerne für Sie da.