Kryotherapie in der Kältekammer
Obwohl in der Kältekammer eine Temperatur von -85 Grad Celsius herrschen, wird diese aufgrund der praktisch fehlenden Luftfeuchtigkeit nicht als schmerzhaft empfunden - im Gegenteil, die Kältekammer wirkt vielmehr als wirksame Therapie gegen Schmerzen. Bereits eine einmalige Anwendung genügt um den Patienten für ein paar Stunden die Schmerzen zu nehmen, für eine langfristige Schmerzfreiheit sind bis zu 20 Sitzungen notwendig.
Die Therapie in der Kältekammer wirkt aber nicht nur schmerzstillend sondern auch entzündungshemmend, erhöht den Muskeltonus und führt zu einer Funktionsverbesserung von Gelenken und der Muskulatur. Durch den "Kälteschock" wird das Immunsystem angeregt und führt zu positiven Effekten bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte. Es vermindert sich der quälende Juckreiz und die äußerlichen Symptome (Rötungen, schuppende Hautbereiche, ...) werden verringert oder verschwinden sogar ganz.
Einsatzgebiete der Ganzkörper-Kryotherapie in der Kältekammer:
- Chronisch entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
- Weichteilrheumatische Erkrankungen (Fibromyalgie, Sehnenscheidenentzündung, Myositis, ...)
- Autoimmunerkrankungen (Lupus, Sklerodermie, ...)
- Nachbehandlung bei Gelenksoperationen
- Sportverletzungen
- Leistungssteigerung im Sport
- Psoriasis
- Neurodermitis