Knochenaufbau
Für den Knochenaufbau wird Fremd- oder Eigenmaterial verwendet. Beim Fremdmaterial unterscheidet man:
- Fremdmaterial, welches chemisch erzeugt wird
- Fremdmaterial aus denaturiertem, organischem Gewebe
Das Eigenmaterial, das für den Knochenaufbau verwendet wird, stammt von Knochen aus dem Kieferbereich oder der Hüfte sowie von Knochen aus Knochenzellen. Mit Eigenknochen aus dem Kiefer können erfahrungsgemäß die besten Ergebnisse erzielt werden. Der Knochenaufbau, auch Augmentation genannt, ist mit einem chirurgischen Eingriff verbunden.
Nach einer Einheilungszeit von mehreren Monaten bildet der transplantierte Knochen, der mit speziellen Schrauben fixiert wird, eine stabile Knochensubstanz zum Setzen von Implantaten.
Als Spezialverfahren biete ich in meiner Implantatpraxis die Untertunnelung der Knochenhaut im Unterkiefer an. Dies bedeutet, dass gerade dort, wo der Knochen fehlt, der neue Fremdknochen oder Eigenknochen eingebracht wird. Durch diese Technik ist die Blutversorgung des neu zu bildenden Knochens gesichert und es kann zu keiner Infektion kommen. Das Tunnelverfahren ist speziell für ältere Patienten bzw. für Patienten, die Medikamente für die Blutgerinnung einnehmen, ideal.